Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 7)

Kennen Sie einen Corona-kranken Menschen? Obwohl ich viele Menschen kenne, ist mir kein Betroffener bekannt. Eine große Corona-Welle ist bisher noch nicht über unser Land geschwappt. Wir können dafür froh und dankbar sein. Die vielen Menschen, die sich an die Hygiene- und Abstandsregeln halten, helfen tatkräftig mit, dass möglichst keine unkontrollierte Verbreitung stattfindet. Dass es uns weiterhin so gut geht, ist aber nicht nur unser menschlicher Verdienst. Es ist vor allem Gottes Gnade. Viele Christen beten seit Monaten um Verschonung für unsere Region. Gott erhört bisher diese Gebete. Dafür dürfen wir Gott dankbar sein. Auch David machte solche Erfahrungen. Er bat Gott um Hilfe. Und später dankte er für seine Errettung. In Psalm 28,6 singt er:
„Gelobt sei der HERR; denn er hat erhört die Stimme meines Flehens. Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen. Nun ist mein Herz fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied.“
Gott hält alles Geschehen in dieser Welt in seiner Hand. Er hat entscheidenden Einfluss darauf, was geschieht. Daher können wir Gott auch darum bitten, uns vor dem Virus zu verschonen. Aber natürlich können wir auch bei jeder anderen Not Gott um seine gnädige Hilfe bitten. Gott kann helfen. Selbst dort, wo es menschlich nicht nachvollziehbar erscheint. Gottes Möglichkeiten sind unbegrenzt. Nicht einmal die Naturgesetze stehen seinem Handeln im Wege. Auch wenn Gott uns so gnädig ist, sollten wir dennoch Gott nicht versuchen. Das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln bleibt weiterhin sehr wichtig. Doch zugleich dürfen wir furchtlos und zuversichtlich sein. Gott hält auch unser Leben in seiner Hand. Daher lasst uns Gott täglich danken für sein Verschonen. Aber auch in der Bitte um seine Gnade sollten wir nicht nachlassen. Danken und bitten Sie mit!
Pastor Heiko van Dühren