Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 12)

Besitzen Sie einen Regenschirm? Bei Regenwetter ist solch einer eine praktische Sache. Ohne groß nass zu werden, kann man sich mit ihm bei Regen draußen aufhalten. Auch Gott ist für uns wie ein Schirm, der uns in schweren Situationen beschützt. In Psalm 91 lesen wir:

„Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“

Es tut gut, so von Gott beschützt zu werden. Mit Zuversicht und Stärke dürfen wir mit ihm durchs Leben gehen. Sogar Hoffnung an schweren Tagen zu haben, ist unter Gottes Schutz möglich. Viele Menschen, die Not in ihrem Leben erleben, stellen jedoch die Frage: Warum lässt Gott das zu? Wie schnell werfen Menschen Gott vor, er habe nicht gut genug auf sie oder andere aufgepasst? Manchmal ist die Lösung jedoch ganz einfach. Vielleicht ist es Ihnen schon einmal passiert, dass Sie von einem Regenschauer überrascht wurden. Besonders ärgerlich ist dies, wenn man dann feststellt, dass der Regenschirm zu Hause oder im Auto liegen geblieben ist. Auch Gottes Schutz können wir nur dann erleben, wenn wir ihm unser ganzes Leben anvertrauen. Eine verstaubte Bibel im Bücherregal oder nur zu beten, wenn die Katastrophe unabwendbar ist, wäre wie ein Regenschirm, der bei Regen zu Hause liegt. Wer jedoch allezeit sich zu Gott hält und unter Gottes Führung sein Leben gestaltet, der darf Gottes schützende Begleitung erleben. So wünsche ich Ihnen, dass Sie Gott ihr ungeteiltes ‚Ja‘ geben mögen und so in schweren Tagen erleben: Gott ist wirklich mein Schutz, meine Zuversicht und meine Hoffnung.

Pastor Heiko van Dühren