Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 21)

4. September 2020

Der Austausch mit anderen Pastoren-Kollegen ist immer sehr interessant. Wie gehen die anderen in ihren Kirchengemeinden mit den Corona-Regeln um? Was für Lösungen finden sie? Die Rahmenbedingungen sind oft ähnlich. Es gibt viele Einschränkungen, die das normale Gemeindeleben nicht möglich machen. Regeln, die gut und wichtig sind, um sich selbst und andere zu schützen. Wir sollten sie deshalb stets beachten. Aber zugleich schränken sie unseren gewohnten Alltag ein. Lösungen sind oft nicht einfach zu finden. Nur wer sich ernsthaft Gedanken macht und um Lösungen ringt, kommt zu passenden und brauchbaren Ergebnissen. Oft ist Kreativität hilfreich. Und entschlossenes Handeln ist die Voraussetzung. Auch Paulus fordert uns Christen heraus (Epheser 5,8):
„Lebt als Kinder des Lichts!“
Er meint damit, dass wir so leben sollen, wie es als Nachfolger Jesu angemessen ist. Der Haken ist jedoch: Auch wenn wir Christen zu Gott gehören, leben wir nicht im Paradies. Stattdessen leben wir in einer Welt, die voll von Unrecht und Bösem ist. Wie leicht wäre es doch, sich der Umwelt anzupassen und genauso zu handeln. Doch damit verfehlen wir unser Lebensziel. Wir müssen daher Wege finden, innerhalb dieser Welt zu leben, statt uns dieser blind unterzuordnen. Manchmal brauchen wir den Hinweis, unser Ziel wieder ins Blickfeld zu holen. Als Christ will ich bewusst wie ein Nachfolger Jesu leben. Doch das Unrecht und Böse dieser Welt soll keinesfalls Teil meines Lebens werden. Gleiches gilt auch für Corona. Ich will nicht gefangen in Angst und engen Regeln sein. Stattdessen will ich mich auf meine Lebensziele besinnen. So will ich entschlossen überlegen, wie ich diese trotz Corona-Regeln erreichen kann. Es ist keine leichte Aufgabe, aber dennoch wichtig. Haben auch Sie noch Ihre Lebensziele fest im Blick? Lassen Sie sich nicht von Corona entmutigen. Suchen Sie stattdessen entschlossen nach Lösungen, trotz der Einschränkungen gut zu leben. Gott unterstützt uns, wenn wir ihn um seine Hilfe bitten.

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 20)

31. August 2020

Manchmal nehmen die schlechten Nachrichten überhand. Gerade in diesen Tagen ist die Fülle einfach belastend. Doch in all diesem Trubel erreichte mich eine wunderschöne Nachricht: Ein kleines Kind wurde geboren. Welch eine große Freude! Mich erinnert dies an Weihnachten. In der Trostlosigkeit der damaligen Zeit erschienen des Nachts den Hirten auf dem Felde die Engel Gottes und verkündigten (Lukas 2,10f.):

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.“

Welch ein Lichtblick! Jesus kam in diese Welt. Gott erbarmte sich über unsere menschliche Not. Jesus trug unsere Sünden ans Kreuz. So rettete er uns aus der ewigen Verlorenheit. Aber nicht nur aus der Sündennot errettet Jesus. Damals erlebten die Menschen, wie Jesus sich auch über ihre persönlichen Nöte erbarmte. Jesus heilte viele Kranke, gab Verzweifelten neue Hoffnung und nahm sich der verschiedensten Situationen an. Jesus Christus – ein persönlicher Gott. Und noch etwas wurde an Weihnachten deutlich. Der große, allmächtige und heilige Gott, dem wir eigentlich niemals begegnen könnten, kam uns Menschen ganz nahe. Als neugeborenes Kind, in Windeln gewickelt, machte Gott sich so klein, dass wir Menschen ihm begegnen konnten. In der Hilfsbedürftigkeit eines Säuglings und später in der Schlichtheit eines einfachen Mannes begegnete Gott uns Menschen auf Augenhöhe. Persönliche Begegnungen wurden so möglich. Die Nachricht von der Geburt des Kindes weißt mich auf Jesus hin. Jesus ist auch heute weiterhin unser Retter. Wir dürfen alle unsere Hoffnung auf ihn setzen. Hierbei rettet er uns nicht nur aus unseren Sünden, sondern ist auch für alles andere da. Lasst uns daher Gott alle unsere Nöte und Sorgen bringen und den persönlichen Kontakt zu ihm suchen.

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 19)

21. August 2020

Es gibt manchmal Zeiten im Leben, da weiß man einfach nicht mehr ein noch aus. Statt einem Hoffnungsschimmer begegnet einem nur die nächste Hiobsbotschaft. Das kann ganz schön frustrierend und erschöpfend sein. Doch selbst wenn man den Kopf in den Sand stecken würde, wird davon die Situation auch nicht besser. Welch ein wertvoller Trost ist es, den allmächtigen Gott an seiner Seite zu wissen. Ein Gott, der uns von Herzen liebt. Der bekannte Psalm 23 vom guten Hirten beschreibt (Psalm 23,4):

„Und ob ich schon wanderte im finsteren Tal, fürchte ich kein Unglück; denn du bist bei mir, dein Stecken und Stab trösten mich.“

Leider gehören auch die finsteren Täler zu unserem menschlichen Leben mit dazu. Die grünen Auen und das frische Wasser sind natürlich viel angenehmer. Doch zwischendrin kommen wir manchmal ganz schön an unsere Belastungsgrenzen. Erleben Sie in solchen Zeiten Gottes Trost, so dass Sie kein Unglück fürchten? Unverzichtbar dafür ist, dass wir uns ganz bewusst auf Gottes Wegweisung einlassen. Selbst dann, wenn wir seine Wege nicht verstehen. Nur der Blick auf unseren guten Hirten hilft uns, den richtigen Weg zu finden. Auch wenn wir Gott nicht sehen können, so ist er dennoch da. Manchmal erkennen wir nur in kleinen, unscheinbaren Dingen seine Gegenwart. Das darf uns beruhigen. Denn wenn er sich im Kleinen zu erkennen gibt, so ist er im Großen genauso da. Gott hat einen viel größeren Überblick als wir. Daher ist es ratsam, im finsteren Tal nicht bei jedem verlockend grünem Grasbüschel stehenzubleiben. Gottes großes Ziel erreichen wir nur dann, wenn wir ihm treu folgen. Lasst uns daher bewusst auf Gott vertrauen, vor allem in den schweren Zeiten unseres Lebens.

Pastor Heiko van Dühren

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