Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 29)

22. Januar 2021

Kontaktbeschränkungen, Maskenpflicht, Gottesdienstverbote und vieles mehr. Unser Leben sieht in diesen Wochen anders aus, als man es sich wünschen würde. Die vielen Verordnungen schränken unsere gewohnte Freiheit erheblich ein. Ich bin froh, wenn wieder ein normales Leben möglich ist. Durch einen gewissenhaften Umgang mit den Corona-Regeln möchte ich dazu beitragen, dass möglichst bald die notwendigen Einschränkungen aufgehoben werden können. Doch trotz aller dieser Maßnahmen fühle ich mich frei. Paulus beschreibt den Grund dafür (2. Korinther 3,17):
„Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.“
In diesen Worten geht es nicht um eine Freiheit von den Corona-Regeln. Paulus spricht von einer Freiheit, die viel tiefer geht. Es ist eine Freiheit, die Gott uns Menschen bei unserer Schöpfung zugedacht hatte, wir aber durch den Sündenfall verloren haben. Wir Menschen sind seitdem gefangen in den Denkweisen dieser Welt. Menschen definieren sich über Leistung, Besitz und was andere über sie denken. Unsere gesellschaftlichen Werte sind jedoch teils sehr fragwürdig. Wer all diesen Vorgaben gerecht werden will, der macht sich selbst zum Sklaven seiner Zeit und steht unter großem Leistungsdruck. Wirkliches Glück ist hier nicht zu finden. Wer von anderen Menschen und ihrem Denken und Bewundern abhängig ist, kann eine Kontaktsperre nicht vertragen. Wer seinen Wert über seine Leistung definiert, kann Tage der Schwäche nicht aushalten. Für einen solchen Menschen sind die CoronaRegeln ein unaushaltbarer Eingriff in das eigene Leben. Glücklich darf sich jedoch schätzen, wer von und durch Gottes Liebe lebt. Gottes Geist verkündigt diesen Menschen: Du bist wertvoll. Du bist bedingungslos liebenswert. Sie sind frei von dem falschen Denken dieser Welt. Jeder Mensch, der Jesus Christus als den Herrn seines Lebens annimmt, empfängt diese große Freiheit. Dadurch kann ich mit großer Gelassenheit in der gegenwärtigen Zeit leben. Das wünsche ich Ihnen auch.

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 28)

8. Januar 2021

Die Bilder von den Wintersportgebieten sorgen für Verwunderung. Zu Tausenden strömen die Menschen dorthin, um nach Herzenslust winterliches Vergnügen zu genießen. Ohne Abstand, ohne Masken, Regeln und Anordnungen werden missachtet. Doch solches Verhalten hat Folgen. Das hemmungslose Streben Einzelner nach grenzenloser Freiheit wie in diesem Beispiel sorgt für anhaltend hohe Infektionszahlen. In Folge dessen beschließt die Regierung zum Schutz der Bevölkerung immer engere Regeln. Auch das Impfen kann solchen Menschen gar nicht schnell genug gehen. Hauptsache, man könne so schnell wie möglich zur alten Freiheit zurückkehren. Doch das permanente Streben nach persönlicher Freiheit führt nur dazu, dass das Leben Vieler unangenehme Einschränkungen erfährt. Regeln und Unterordnung erscheint auf dem ersten Blick einzuengen. Deshalb glauben auch viele Menschen, dass der christliche Glaube zu ihrem Leben nicht passen würde. Doch Jesu Selbstverständnis verwundert (Johannes 10,10):
„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Jesus und der Glaube an Gott will unser Leben nicht einengen. Im Gegenteil. Erst wenn wir unser Leben Jesus Christus anvertraut und uns seinen Lebensvorstellungen untergeordnet haben, werden wir wirklich frei werden. Erst dann werden wir das wahre Leben gewinnen. Jesus spricht sogar davon, dass wir bei ihm das Leben in Fülle haben. Damit bietet Jesus uns mehr an, als wir in dieser Welt gewinnen könnten. Denn bei den meisten Angeboten dieser Welt bleibt unsere Seele leer. So wünsche ich Ihnen, dass Sie den Mut haben, sich Jesus Christus voll und ganz anzuvertrauen und sich ihm unterordnen mögen. Umso mehr wir uns auf seine Wegführung einlassen, desto mehr merken wir, wie unser Leben an Weite und Freiheit gewinnt. Probieren Sie es aus!

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 27)

21. Dezember 2020

Etwas kleines, unscheinbares verändert die Welt. Die Auswirkungen, die ein kleines Virus auf unser Leben hat, sind unvorstellbar. Läden, Schulen und Kindergärten schließen. Schon am frühen Abend darf das Haus nicht mehr verlassen werden. Und nun steht Weihnachten vor der Tür. Nicht nur die Weihnachtsgottesdienste fallen aus. Viele Menschen werden einsam und alleine Weihnachten feiern. Das ist einfach nur traurig. Doch was geschah an Weihnachten? Etwas kleines, unscheinbares kam in diese Welt. In einer Krippe in einem Stall von Bethlehem lag ein neugeborenes Baby. Sollte dieses Kind etwas besonderes sein? Bei dem Anblick eines Säuglings vermutet man zunächst nicht, dass solch einer die Welt verändern könnte. Doch dieser neugeborene Jesus tat es. Die Engel verkündigten den Hirten (Lukas 2,11):

„Denn euch ist heute der Retter geboren.“

Jesus kam in diese Welt, um uns Menschen von unseren Sünden zu erretten. Bei Sünden geht es jedoch nicht nur um moralisches Fehlverhalten, wie viele Menschen meinen. Sünde bezeichnet zunächst, dass Menschen von Gott getrennt sind. Wir brauchen einen Retter, der uns wieder mit Gott in Verbindung bringt. Denn nur so können wir zu Gott in den Himmel kommen. Als Jesus ein erwachsener Mann war, da nahm er die Sündenlast der Menschen auf sich. So zog er Gottes Gerichtshandeln auf sich. Jesus starb Karfreitag stellvertretend für uns Menschen. Er tat es für einen jeden Menschen, der Jesus seine Sünden anvertraut. So können wir frei von unseren Sünden werden. Ostern stand Jesus von den Toten wieder zum Leben auf. Unser Retter lebt! So kann tatsächlich dieses kleine Kind unser Leben verändern. Haben Sie sich auch schon Jesus anvertraut? Es ist wichtig!

Pastor Heiko van Dühren

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