Sonntags 10.00 Uhr Gottesdienst unter Beachtung der aktuellen „SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung“

12. April 2021

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 32)

12. Februar 2021

Es sind erfreuliche Mitteilungen, die in den Nachrichten bekanntgegeben werden: Die Infektionszahlen gehen langsam zurück. Auch mit den Impfungen geht es voran. Aber dennoch bleiben Sorgen zurück. Wann kommen die langersehnten Lockerungen? Kommt dann bald eine 3. Welle? Wie werden sich die Mutationen ausbreiten? Für manch einen geht es auch um die Existenz: Schaffe ich es noch bis zu den Lockerungen durchzuhalten? Wird ein Neustart mit neuen Aufgaben gelingen? Glücklich darf sich schätzen, wer mit ungetrübten Blick auf Gott schauen kann. Solch ein Mensch darf frohen Mutes in die ungewisse Zukunft gehen. In Psalm 29,11 lesen wir eine wohltuende Ermutigung:
Der HERR wird seinem Volk Kraft geben; der HERR wird sein Volk segnen mit Frieden.
Kraft und Frieden werden uns hier zugesagt. Vielleicht kommt unsere Zukunft anders, als wir es uns gegenwärtig wünschen und vorstellen. Aber dennoch hält Gott unser Leben in seiner Hand. Er führt uns gute Wege. Gott wird die Ziele erreichen, die er sich für unser Leben vorgenommen hat. Schließlich ist er der allmächtige Gott, dem nichts unmöglich ist. Es ist ein großes Geschenk, wenn man sich diesem guten Gott bewusst anvertrauen kann. Wer Jesus Christus als seinen persönlichen Retter angenommen hat, der darf mit dem heiligen Gott in Beziehung leben. Dann geht Gott uns voran, ebnet uns seine Wege und gibt uns die nötigen Kräfte. Mir gibt diese Führung Gottes viel Sicherheit und Kraft, die vielen vor mir stehenden Herausforderungen gelassen anzugehen. Solch einen Frieden wünsche ich Ihnen auch.
Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 31)

5. Februar 2021

Manchmal übersteigen unsere Nöte das Maß, was wir selbst tragen können. Es kommt vor, dass Einsamkeit, Kummer, Sorgen und andere Probleme unsere Seele drücken. Doch darf man Schwäche zeigen und darüber klagen? Eigentlich eine seltsame Frage. Selbstverständlich dürfen wir zu unserem Kummer stehen. Wir brauchen keine Kräfte vorspielen, die wir nicht haben. Die einzige Frage ist nur: Wo laden wir unseren Kummer ab? König David erlebte in seinem Leben viel Not und Kummer. Auf der Flucht vor Saul dichtete er Psalm 142:
Ich schreie zum HERRN mit meiner Stimme, ich flehe zum HERRN mit meiner Stimme. Ich schütte meine Klage vor ihm aus und zeige an vor ihm meine Not. Wenn mein Geist in Ängsten ist, so nimmst du dich meiner an.
Davids Stärke war, dass er ein vertrautes, persönliches Verhältnis zu Gott hatte. Bei Gott konnte er sein Herz ausschütten. Gott kennt ihn durch und durch. Da braucht er nicht den Starken spielen. Weiter bekennt David: Gott nimmt sich seiner an. Gott sind seine Nöte nicht egal. Gott verändert zwar nicht unverzüglich unsere Situationen. Manchmal müssen wir viel Unangenehmes aushalten. Aber dennoch stehen wir darin nicht allein. Gott ist an unserer Seite und hält die Situation sicher in seiner Hand. So darf unsere Seele ruhig werden. Darüber hinaus ist Gott die stärkste Macht, die es gibt. Selbst wenn sich alles uns entgegenstellt, so ist er dennoch stärker. Sogar Krankheit und Tod kann Gott überwinden. Einen solchen starken Helfer an der Seite zu haben, das ist ein starker Trost. Das gibt neue Kraft zum Durchhalten. Somit lohnt es sich, Gott seine Not anzuvertrauen.

Pastor Heiko van Dühren

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