Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 15)

7. Juli 2020

Langsam wird es immer stiller um Corona. Wir gewöhnen uns daran, Abstand zu halten, Hände zu desinfizieren und Masken zu tragen. Auch persönliche Begegnungen mit Menschen haben sich drastisch reduziert. Doch es ist auch still geworden um so manche Menschen. Es betrifft vor allem die, die älter sind oder Vorerkrankungen haben. Sie verlassen das Haus nur noch, wenn es zwingend erforderlich ist. Doch wer nicht mehr gesehen wird, ist schnell vergessen. So vereinsamen Menschen unbemerkt. Vielleicht sind auch Sie davon betroffen. Doch Gott schenkt uns hier einen tröstenden Zuspruch.

„Denn ich weiß, was für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.“ (Jeremia 29,11)

Gott kennt uns durch und durch. Er sieht uns, selbst wenn wir einsam und alleine in unserer Wohnung sitzen. In diese Stille hinein spricht Gott uns seinen Frieden zu. Gott vergisst uns nicht, sondern hat gute Gedanken über uns. Doch Gott hat nicht nur die Gegenwart im Blick. Viel wichtiger ist die Zukunft. Gott lädt uns ein zu einem Leben in unvorstellbarer Lebensfülle – ein Leben in seinem Himmelreich. Jesus Christus, der Sohn Gottes, ist der Weg dorthin. Wo wir ihn annehmen, erwartet uns eine gute Zukunft. Wir dürfen Hoffnung haben, auch wenn gegenwärtig vieles nicht gut verläuft. Die Zeit der Ruhe und Stille können wir nutzen. Ungestört können wir in der Bibel lesen. Hier entdecken wir, wie Gott über uns und unser Leben denkt. Aber wir erfahren auch, wie Gottes Friede zu uns kommt. Lassen wir die Botschaft an unser Herz, so kann diese einsame Zeit die größte Bereicherung für unser Leben werden. Das wünsche ich Ihnen.

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 14)

2. Juli 2020

Manche Tage sind ganz schön stressig und der Berg an Arbeit viel zu groß. Genauso bereiten uns auch schwere Aufgaben und Krankheit Kummer und Sorge. Das Ringen um Wertschätzung und Anerkennung kann uns die letzten Kräfte rauben. Wie wohltuend ist dort die Einladung Jesu zu hören:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“ (Matthäus 11,28)

Doch wie geht es Ihnen? Haben Sie diese Erquickung schon erlebt? Sind Sie Ihre Lasten bei Jesus los geworden? Viele Menschen erleben diesen Zuspruch nicht. Oft bitten sie Jesus: „Komm zu mir und hilf mir beim Lasten Schleppen“. Also Jesus möge zu ihnen kommen und beim Lasten Tragen mithelfen. Doch anschließend stellen sie frustriert fest: Gott schenkte keine erleichternde Hilfe. Von Erquickung keine Spur. Enttäuschung über Gott macht sich breit. Doch lesen wir Jesu Einladung einmal genau. Jesus lädt uns ein, dass wir zu ihm kommen sollen – und nicht, dass wir ihn zu uns bitten dürfen. Wir sollen uns aktiv Jesus zuwenden. Doch wie gerne halten wir krampfhaft an dem fest, was uns belastet und bedrückt? Wir erwarten, dass Jesus unseren unnützen Ballast mittragen solle. Viel sinnvoller wäre es jedoch, alle unsere Lasten Jesus vorzulegen und ihn zu fragen: „Was soll ich damit tun?“ Meinen wir diese Frage ernst, dann wird er uns antworten. Er verrät uns, wie unser Leben gelingt. Er sagt uns, welche Lasten wir ablegen dürfen. Er korrigiert unsere falschen Sichtweisen. Auch bietet er uns bessere Wege an, als wir zuvor selbst gingen. Nicht immer entspricht seine Antwort unseren Vorstellungen. Dann müssen wir uns entscheiden. Echte Ruhe für unsere Seele und tiefen Frieden finden wir jedoch nur auf Jesu Wegen. Haben Sie daher den Mut, sich auf Jesus einzulassen. Er möchte Sie erquicken.

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 13)

22. Juni 2020

Noah und seine Arche sind weltberühmt. Aber das, was Noah tat, erschien damals den Menschen total verrückt und unvernünftig. Mitten auf dem trockenen Land, weit weg vom Meer, ein riesig großes Schiff zu bauen. Bauzeit: Fast 100 Jahre(!) Jedermann belächelte Noah: Wie kann man nur solch einen Unsinn umsetzen? Doch wir lesen deutlich:

„Noah tat alles, was Gott ihm gebot.“ (1.Mose 6,22)

Viele Menschen haben Zweifel. Kann man wirklich das tun, was Gott sagt? Also das, was wir in der Bibel lesen. Sollte man manchmal nicht auch die Vernunft einschalten und realistisch bleiben? Die Versuchung ist groß, uns mehr auf unseren eigenen Verstand zu verlassen als auf Gott. Doch bei Noah sehen wir: Hätte er nicht treu all das getan, was Gott ihm sagte, wäre er ebenfalls in den Fluten untergegangen. Damit hätte es keine Menschen mehr gegeben, auch nicht uns. Unser Zweifel kommt manchmal daher, dass wir viel zu klein von Gott denken. Wir trauen Gott oft nur das zu, was Menschen möglich ist. Leicht vergessen wir, dass Gott selbst die Zukunft kennt und alles in seiner Hand hält. Daher erscheinen uns Gottes Wegführungen schnell unsinnig und gewagt. Doch der Irrtum liegt bei uns. Nur weil unsere Sichtweise und unsere menschlichen Möglichkeiten stark eingeschränkt sind, heißt das noch lange nicht, dass Gottes Wege unmöglich sind. Oft genug habe ich selbst erlebt, dass Gott Dinge tat, die, menschlich betrachtet, zuvor unsinnig erschienen. Das gibt mir immer wieder Mut, Gott glauben zu schenken und all das zu tun, was er sagt. Selbst dann, wenn es menschlich betrachtet sehr riskant wirkt. Doch was Gott sich vornimmt, das erreicht sein Ziel. Immer! Haben Sie daher auch den Mut, das zu tun, was Gott sagt. Im Gegensatz zu unserem Verstand können wir Gott immer vertrauen.

Pastor Heiko van Dühren

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