Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 22)

9. November 2020

Aktuell scheint die Corona-Situation völlig zu entgleisen. Unaufhaltsam rollt eine zweite Welle über uns hinweg. Infizierte werden nicht rechtzeitig erkannt. Kontaktperson gar nicht erst oder viel zu spät informiert. Da kann einem ganz schön Angst und Bange werden. Bei jeglicher Begegnung mit Menschen kann nichtsahnend eine Infektion geschehen. Sollte man sich deshalb jetzt dauerhaft in seiner Wohnung einschließen? Als Schutzmaßnahme vor Corona wäre das zwar hilfreich. Aber da Corona uns noch viele Monate begleitet, würde unsere Seele schweren Schaden nehmen. Der Prophet Jona erlebte eine völlige Isolation von der Außenwelt. Als er vor Gott floh, landete er im Bauch eines großen Fisches. Ihm tat dieses abgeschieden Sein nicht gut. Jona schreibt:

„Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN, und mein Gebet kam zu dir.“ (Jona 2,8)

Können wir nicht auch von Jona lernen? Als Jona völlig verzagt war und Angst um sein Leben hatte, da dachte er wieder an Gott. Dem, den er zuvor den Rücken gekehrt hatte. Er flehte Gott um Gnade an. Und tatsächlich ließ Gott ihn ins Leben zurückkehren. Der Fisch setzte ihn an Land ab. Auch wenn wir gegenwärtig verunsichert sind und Angst haben, so stehen wir nicht alleine im Leben da. Gott ist da und hält alles in seiner Hand. Vertrauensvoll dürfen wir uns an ihn wenden. In seinem Wort, der Bibel, finden wir Ermutigung und Trost. Gott schenkt uns Frieden, den diese Welt nicht kennt. Selbst unser Leben kann er vor schlimmen Schaden bewahren. Es lohnt sich also, sich im Gebet Gott anzuvertrauen. Zusätzlich sind in der Zeit der Kontaktbeschränkungen soziale Kontakte wichtig. Es geht auch sicher. Wie wäre es mit einem Brief oder einem Anruf?

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 21)

4. September 2020

Der Austausch mit anderen Pastoren-Kollegen ist immer sehr interessant. Wie gehen die anderen in ihren Kirchengemeinden mit den Corona-Regeln um? Was für Lösungen finden sie? Die Rahmenbedingungen sind oft ähnlich. Es gibt viele Einschränkungen, die das normale Gemeindeleben nicht möglich machen. Regeln, die gut und wichtig sind, um sich selbst und andere zu schützen. Wir sollten sie deshalb stets beachten. Aber zugleich schränken sie unseren gewohnten Alltag ein. Lösungen sind oft nicht einfach zu finden. Nur wer sich ernsthaft Gedanken macht und um Lösungen ringt, kommt zu passenden und brauchbaren Ergebnissen. Oft ist Kreativität hilfreich. Und entschlossenes Handeln ist die Voraussetzung. Auch Paulus fordert uns Christen heraus (Epheser 5,8):
„Lebt als Kinder des Lichts!“
Er meint damit, dass wir so leben sollen, wie es als Nachfolger Jesu angemessen ist. Der Haken ist jedoch: Auch wenn wir Christen zu Gott gehören, leben wir nicht im Paradies. Stattdessen leben wir in einer Welt, die voll von Unrecht und Bösem ist. Wie leicht wäre es doch, sich der Umwelt anzupassen und genauso zu handeln. Doch damit verfehlen wir unser Lebensziel. Wir müssen daher Wege finden, innerhalb dieser Welt zu leben, statt uns dieser blind unterzuordnen. Manchmal brauchen wir den Hinweis, unser Ziel wieder ins Blickfeld zu holen. Als Christ will ich bewusst wie ein Nachfolger Jesu leben. Doch das Unrecht und Böse dieser Welt soll keinesfalls Teil meines Lebens werden. Gleiches gilt auch für Corona. Ich will nicht gefangen in Angst und engen Regeln sein. Stattdessen will ich mich auf meine Lebensziele besinnen. So will ich entschlossen überlegen, wie ich diese trotz Corona-Regeln erreichen kann. Es ist keine leichte Aufgabe, aber dennoch wichtig. Haben auch Sie noch Ihre Lebensziele fest im Blick? Lassen Sie sich nicht von Corona entmutigen. Suchen Sie stattdessen entschlossen nach Lösungen, trotz der Einschränkungen gut zu leben. Gott unterstützt uns, wenn wir ihn um seine Hilfe bitten.

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 20)

31. August 2020

Manchmal nehmen die schlechten Nachrichten überhand. Gerade in diesen Tagen ist die Fülle einfach belastend. Doch in all diesem Trubel erreichte mich eine wunderschöne Nachricht: Ein kleines Kind wurde geboren. Welch eine große Freude! Mich erinnert dies an Weihnachten. In der Trostlosigkeit der damaligen Zeit erschienen des Nachts den Hirten auf dem Felde die Engel Gottes und verkündigten (Lukas 2,10f.):

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, denn euch ist heute der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.“

Welch ein Lichtblick! Jesus kam in diese Welt. Gott erbarmte sich über unsere menschliche Not. Jesus trug unsere Sünden ans Kreuz. So rettete er uns aus der ewigen Verlorenheit. Aber nicht nur aus der Sündennot errettet Jesus. Damals erlebten die Menschen, wie Jesus sich auch über ihre persönlichen Nöte erbarmte. Jesus heilte viele Kranke, gab Verzweifelten neue Hoffnung und nahm sich der verschiedensten Situationen an. Jesus Christus – ein persönlicher Gott. Und noch etwas wurde an Weihnachten deutlich. Der große, allmächtige und heilige Gott, dem wir eigentlich niemals begegnen könnten, kam uns Menschen ganz nahe. Als neugeborenes Kind, in Windeln gewickelt, machte Gott sich so klein, dass wir Menschen ihm begegnen konnten. In der Hilfsbedürftigkeit eines Säuglings und später in der Schlichtheit eines einfachen Mannes begegnete Gott uns Menschen auf Augenhöhe. Persönliche Begegnungen wurden so möglich. Die Nachricht von der Geburt des Kindes weißt mich auf Jesus hin. Jesus ist auch heute weiterhin unser Retter. Wir dürfen alle unsere Hoffnung auf ihn setzen. Hierbei rettet er uns nicht nur aus unseren Sünden, sondern ist auch für alles andere da. Lasst uns daher Gott alle unsere Nöte und Sorgen bringen und den persönlichen Kontakt zu ihm suchen.

Pastor Heiko van Dühren

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