Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 7)

2. Mai 2020

Kennen Sie einen Corona-kranken Menschen? Obwohl ich viele Menschen kenne, ist mir kein Betroffener bekannt. Eine große Corona-Welle ist bisher noch nicht über unser Land geschwappt. Wir können dafür froh und dankbar sein. Die vielen Menschen, die sich an die Hygiene- und Abstandsregeln halten, helfen tatkräftig mit, dass möglichst keine unkontrollierte Verbreitung stattfindet. Dass es uns weiterhin so gut geht, ist aber nicht nur unser menschlicher Verdienst. Es ist vor allem Gottes Gnade. Viele Christen beten seit Monaten um Verschonung für unsere Region. Gott erhört bisher diese Gebete. Dafür dürfen wir Gott dankbar sein. Auch David machte solche Erfahrungen. Er bat Gott um Hilfe. Und später dankte er für seine Errettung. In Psalm 28,6 singt er:
„Gelobt sei der HERR; denn er hat erhört die Stimme meines Flehens. Der HERR ist meine Stärke und mein Schild; auf ihn hofft mein Herz, und mir ist geholfen. Nun ist mein Herz fröhlich, und ich will ihm danken mit meinem Lied.“
Gott hält alles Geschehen in dieser Welt in seiner Hand. Er hat entscheidenden Einfluss darauf, was geschieht. Daher können wir Gott auch darum bitten, uns vor dem Virus zu verschonen. Aber natürlich können wir auch bei jeder anderen Not Gott um seine gnädige Hilfe bitten. Gott kann helfen. Selbst dort, wo es menschlich nicht nachvollziehbar erscheint. Gottes Möglichkeiten sind unbegrenzt. Nicht einmal die Naturgesetze stehen seinem Handeln im Wege. Auch wenn Gott uns so gnädig ist, sollten wir dennoch Gott nicht versuchen. Das Einhalten der Hygiene- und Abstandsregeln bleibt weiterhin sehr wichtig. Doch zugleich dürfen wir furchtlos und zuversichtlich sein. Gott hält auch unser Leben in seiner Hand. Daher lasst uns Gott täglich danken für sein Verschonen. Aber auch in der Bitte um seine Gnade sollten wir nicht nachlassen. Danken und bitten Sie mit!
Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 6)

23. April 2020

„Abstand heißt das neue Wir-Gefühl.“ So lesen wir es in den Nachrichten. Eine schreckliche Vorstellung, wenn das ‚Wir‘ ein Trennung ist. Auch wenn für zahlreiche Menschen langsam die Einschränkungen gelockert werden, so verschwinden andere tiefer in der Isolation. Es betrifft oft ältere und kranke Menschen, aber auch Alleinstehende. Doch wer aus dem Blickfeld gerät, wird schnell komplett vergessen. Nein, komplett vergessen ist niemand. In 5. Mose 32,10 lesen wir:
„Gott behütet sein Volk wie seinen Augapfel.“
Dazu gehören auch wir, wenn wir Gott unser ‚Ja‘ gegeben haben. Wie gehen Sie mit ihren Augen um? Es ist ein unglaublich empfindliches Organ, das unverzichtbar wichtig ist. Daher gehen wir sehr sorgfältig mit unseren Augen um, auf dass es keinen Schaden erleidet. Vergessen können wir es niemals. Es ist ermutigend zu wissen, dass Gott uns nicht aus dem Blick verliert. Gott wacht sorgfältig über uns, da wir so unvorstellbar wertvoll sind. Jederzeit ist Gott für uns da. Er begleitet uns liebevoll auf jeden Schritt durchs Leben. Wir Menschen tun ebenfalls gut daran, Gottes Vorbild zu folgen. Auch wir sollten an die denken, die schnell vergessen werden. Ein kurzer Anruf per Telefon, eine ermutigende Karte in den Briefkasten, ein Wortwechsel über den Balkon. Andere können unsere praktische Unterstützung gebrauchen, wie für sie einkaufen gehen oder einen Mundschutz nähen. Mit sehr einfachen Mitteln können wir anderen Menschen zeigen: Sie sind nicht vergessen, wir denken weiterhin an sie. Auch mit Abstand können wir Beziehungen vertiefen. Es ist nicht schwer, einem einsamen Menschen eine Freude zu bereiten. Doch dadurch wird unsere Gesellschaft stark. So kann uns der Abstand ein neues Wir-Gefühl lehren. Machen Sie mit!

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 5)

19. April 2020

Das Leben geht weiter… Mit dieser Aussage versucht man jemandem Mut zu machen, der gerade eine Katastrophe erlebt. Irgendwie wird es schon weitergehen, auch wenn man nicht so recht weiß wie. Ostern liefert eine ganz neue Sichtweise davon, wie das Leben weitergehen kann. Nach menschlicher Erfahrung ist das Leben mit dem Tod unwiderruflich zu Ende. Gerade die Unumkehrbarkeit macht den Tod zu einem Schrecken. Auch Existenzängste zählen mit dazu, wenn man wirtschaftlich am Ende steht. Kein Wunder, dass Corona so beängstigend wirkt. Ostern ist jedoch das Fest vom Sieg über den Tod. Jesus Christus, der wenige Tage zuvor gekreuzigt und nachweislich Tod war, steht zum Leben wieder auf. Am Ostermorgen ist sein gut bewachtes Grab leer. Die Grabtücher zur Seite gelegt. Zwei Engel fragen die Frauen, die zum Grab kommen (Lukas 24,5f.): Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“ Jesus lebt! Das Leben geht weiter – und zwar ganz real. Gott hat Möglichkeiten, die unseren Verstand bei weitem übersteigen. Es gibt sogar ein Leben nach dem Tod. Jesus Christus ist der lebendige Beweis dafür. Welch eine Macht und Stärke hat Gott, dass er selbst Tote zum Leben erwecken kann! Mir macht diese Erkenntnis Mut. Als Christ habe ich Hoffnung, und zwar nicht nur auf ein Leben nach dem Tod. Gottes Fähigkeiten sind nicht auf den Himmel begrenzt. Schon in dieser Welt kann Gott Sorgen und Nöte lösen. Er hat dabei Möglichkeiten, die wir nicht einmal zu denken wagen. Wenn wir einzig auf ihn vertrauen, wird er uns in seiner großen Liebe auf seine Weise helfen. Trauen auch Sie Gott Dinge zu, die Sie bisher nicht zu hoffen gewagt haben.

Pastor Heiko van Dühren

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