Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 26)

7. Dezember 2020

Nun haben auch wir den ersten Corona-Toten in unserer Mitte zu beklagen. Vor wenigen Tagen starb S. an den Schäden, die das Corona-Virus seiner Lunge zugefügt hat. Wir verlieren mit ihm einen wunderbaren Glaubensbruder, einen guten Freund, einen wertvollen Menschen. Wir trauern um ihn. Nein, Corona ist nicht bloß ein harmloser Grippevirus. Auch wenn die meisten Menschen eine Corona-Infektion gut überstehen, so hinterlässt das Virus doch bei einigen nicht zu unterschätzende, gesundheitliche Schäden. Daher sollten wir rücksichtsvoll miteinander umgehen. Jeder sollte dazu beitragen, dass die Infektionszahlen sinken. Denn es ist schmerzhaft, einen geliebten Menschen zu verlieren, der sonst noch Jahre vor sich gehabt hätte. Aber dennoch gibt es auch in dieser schweren Stunde einen tiefen Trost. Jesus spricht:
„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11,25)
S. lebt, denn er hat an Jesus Christus geglaubt. Er ist zwar nun nicht mehr unter uns. Dafür lebt er nun in der himmlischen Herrlichkeit bei Gott. S. hatte in seinem Leben eine klare Entscheidung getroffen: Diesem Gott, der in Jesus Christus am Kreuz für meine Sünden gestorben ist, dem will ich mein ganzes Leben anvertrauen. Diese Entscheidung brachte ihm das unvergängliche Leben. Glaube ist mehr als nur etwas für wahr halten. Es geht um eine persönliche Entscheidung. Erst wenn wir Jesus Christus als unseren Retter annehmen und einzig auf seine Erlösung von unseren Sünden vertrauen, können wir gerettet werden. Eigene Werke und eigene Gerechtigkeit öffnen uns die Himmelstür kein Stück. An Jesus Christus führt kein Weg vorbei. Ihm müssen wir uns anvertrauen. Wie steht es um Sie? Haben auch Sie schon eine persönliche Entscheidung getroffen? Erst wenn Sie Jesus Christus den persönlichen Retter Ihres Lebens sein lassen, dann kommen Sie in den Himmel. Dann gilt auch Ihnen: Sie werden leben, auch wenn Sie in dieser Welt sterben.
Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 25)

27. November 2020

Was halten Sie eigentlich von den ganzen Corona-Maßnahmen? Bei der Antwort auf diese Frage gehen die Meinungen weit auseinander. Einigen sind die Verordnungen nicht streng genug. Andere hingegen finden diese Auflagen übertrieben. Was mich jedoch traurig stimmt, ist, dass keine sachliche Debatte stattfindet. Gerade die Corona-Gegner fallen darin sehr negativ auf. Viele versuchen mit Verschwörungstheorien, Gesetzesbruch, Übertreibungen sowie mit Verharmlosen, falsch Zitieren, Diffamieren bis hin zur Anwendung von Gewalt ihre Sichtweise durchzusetzen. Da fragt man sich: Haben sie kein Argumente, um zu solchen Mitteln greifen zu müssen? Gerade wenn man Menschen kennenlernt, die durch Corona bedenkliche, gesundheitliche Schäden erlitten haben, merkt man den Ernst der Lage. Nun beginnt die Adventszeit. Gott greift in die sündenverfallene Welt ein. Er bietet ein großes Rettungsangebot an. Doch wie präsentiert er dies? In Sacharja 9,9 lesen wir:
„Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel.“
Gottes Weg ist Demut, Sanftmut und Liebe. Gott selbst wird in Jesus Christus Mensch. Er begibt sich in die Hände der Menschen. Armut, Leid, Elend und Tod lässt er über sich selbst ergehen, um seinen Rettungsplan umzusetzen. Aus seinem Mund kommt nichts als die Wahrheit, selbst dort, wo es Nachteile für ihn bedeutet. Er präsentiert nicht seine Macht und Stärke, sondern kommt als Helfer in demütiger Liebe. Welch eine Art und Weise, seine Sichtweise und sein Vorhaben umzusetzen. Und dieser Plan geht auf. Selbst nach 2000 Jahren ist Gottes Gemeinde höchst lebendig. Dieses Vorbild fordert uns heraus: Wie verbreiten wir selbst unsere Ansichten? Tun wir es wie Jesus? Mit Liebe, Sanftmut, Demut, in Wahrheit und in der Bereitschaft, selbst zum Wohle anderer zurückzustecken? Das ist die beste Art, seine Ziele umzusetzen, und spricht für gute Qualität.

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 24)

19. November 2020

„Wie geht es dir?“ „Danke, gut! Und selbst?“ Kennen Sie solche oberflächlichen Gespräche? Selbst wenn es dem anderen ganz offensichtlich schlecht geht, lautet die typische Antwort: „Gut!“ Was würde denn unser Gegenüber von uns denken, wenn wir ehrlich zugeben, dass es uns gerade schlecht geht? Solch ein Maskentragen kann ganz schön belastend sein. Es ist geprägt von der Angst, dass andere uns ablehnen könnten. Daher versuchen wir unsere Schwächen und Nöte zu verbergen. Natürlich sollte man nicht bei jedem Menschen seinen Kummer ausschütten. Aber dennoch brauchen wir ein geschütztes Umfeld, in dem wir uns so präsentieren dürfen, wie es uns geht. Auch mit unserem Kummer und unseren Sorgen. David war ein Mensch, der sein Herz immer wieder vor Gott ausschüttete. In den Psalmen lesen wir ganz offen und ehrlich, dass es ihm öfters nicht gut ging. Seine Seele hing durch. Verzweiflung ist oft in seinen Worten zu erkennen. Warum aber hat der große König David es nicht nötig, sein Elend zu verbergen, auf dass wir nur Gutes von ihm denken? David hat ein Lebensgeheimnis verstanden (Psalm 55,23):

„Wirf dein Anliegen auf den HERRN; der wird dich versorgen und wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen.“

Gott wird hier ganz deutlich als unser Helfer und Versorger benannt. Daher ist es klug, Gott zu sagen, wie es uns wirklich geht. So kann uns Gott seine Hilfe zukommen lassen. Weiter heißt es, dass Gott den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lässt. Selbst wenn wir Gott unsere Schwächen zeigen, lässt er uns nicht fallen. Ist das nicht wunderbar? Gott kennt uns sowieso durch und durch. Ihm brauchen wir also nicht einen starken Helden vorspielen. Stattdessen dürfen wir demütig und ehrlich zu unserem Wohlbefinden stehen. Welch eine Entlastung. Was andere Menschen über uns denken, kann uns hingegen getrost egal sein. Gott ist schließlich der, der über unser Leben bestimmt. Vertrauen auch Sie sich Gott an!

Pastor Heiko van Dühren

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