Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 28)

8. Januar 2021

Die Bilder von den Wintersportgebieten sorgen für Verwunderung. Zu Tausenden strömen die Menschen dorthin, um nach Herzenslust winterliches Vergnügen zu genießen. Ohne Abstand, ohne Masken, Regeln und Anordnungen werden missachtet. Doch solches Verhalten hat Folgen. Das hemmungslose Streben Einzelner nach grenzenloser Freiheit wie in diesem Beispiel sorgt für anhaltend hohe Infektionszahlen. In Folge dessen beschließt die Regierung zum Schutz der Bevölkerung immer engere Regeln. Auch das Impfen kann solchen Menschen gar nicht schnell genug gehen. Hauptsache, man könne so schnell wie möglich zur alten Freiheit zurückkehren. Doch das permanente Streben nach persönlicher Freiheit führt nur dazu, dass das Leben Vieler unangenehme Einschränkungen erfährt. Regeln und Unterordnung erscheint auf dem ersten Blick einzuengen. Deshalb glauben auch viele Menschen, dass der christliche Glaube zu ihrem Leben nicht passen würde. Doch Jesu Selbstverständnis verwundert (Johannes 10,10):
„Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.“ Jesus und der Glaube an Gott will unser Leben nicht einengen. Im Gegenteil. Erst wenn wir unser Leben Jesus Christus anvertraut und uns seinen Lebensvorstellungen untergeordnet haben, werden wir wirklich frei werden. Erst dann werden wir das wahre Leben gewinnen. Jesus spricht sogar davon, dass wir bei ihm das Leben in Fülle haben. Damit bietet Jesus uns mehr an, als wir in dieser Welt gewinnen könnten. Denn bei den meisten Angeboten dieser Welt bleibt unsere Seele leer. So wünsche ich Ihnen, dass Sie den Mut haben, sich Jesus Christus voll und ganz anzuvertrauen und sich ihm unterordnen mögen. Umso mehr wir uns auf seine Wegführung einlassen, desto mehr merken wir, wie unser Leben an Weite und Freiheit gewinnt. Probieren Sie es aus!

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 27)

21. Dezember 2020

Etwas kleines, unscheinbares verändert die Welt. Die Auswirkungen, die ein kleines Virus auf unser Leben hat, sind unvorstellbar. Läden, Schulen und Kindergärten schließen. Schon am frühen Abend darf das Haus nicht mehr verlassen werden. Und nun steht Weihnachten vor der Tür. Nicht nur die Weihnachtsgottesdienste fallen aus. Viele Menschen werden einsam und alleine Weihnachten feiern. Das ist einfach nur traurig. Doch was geschah an Weihnachten? Etwas kleines, unscheinbares kam in diese Welt. In einer Krippe in einem Stall von Bethlehem lag ein neugeborenes Baby. Sollte dieses Kind etwas besonderes sein? Bei dem Anblick eines Säuglings vermutet man zunächst nicht, dass solch einer die Welt verändern könnte. Doch dieser neugeborene Jesus tat es. Die Engel verkündigten den Hirten (Lukas 2,11):

„Denn euch ist heute der Retter geboren.“

Jesus kam in diese Welt, um uns Menschen von unseren Sünden zu erretten. Bei Sünden geht es jedoch nicht nur um moralisches Fehlverhalten, wie viele Menschen meinen. Sünde bezeichnet zunächst, dass Menschen von Gott getrennt sind. Wir brauchen einen Retter, der uns wieder mit Gott in Verbindung bringt. Denn nur so können wir zu Gott in den Himmel kommen. Als Jesus ein erwachsener Mann war, da nahm er die Sündenlast der Menschen auf sich. So zog er Gottes Gerichtshandeln auf sich. Jesus starb Karfreitag stellvertretend für uns Menschen. Er tat es für einen jeden Menschen, der Jesus seine Sünden anvertraut. So können wir frei von unseren Sünden werden. Ostern stand Jesus von den Toten wieder zum Leben auf. Unser Retter lebt! So kann tatsächlich dieses kleine Kind unser Leben verändern. Haben Sie sich auch schon Jesus anvertraut? Es ist wichtig!

Pastor Heiko van Dühren

Ermutigungen für die Corona-Auszeit (Teil 26)

7. Dezember 2020

Nun haben auch wir den ersten Corona-Toten in unserer Mitte zu beklagen. Vor wenigen Tagen starb S. an den Schäden, die das Corona-Virus seiner Lunge zugefügt hat. Wir verlieren mit ihm einen wunderbaren Glaubensbruder, einen guten Freund, einen wertvollen Menschen. Wir trauern um ihn. Nein, Corona ist nicht bloß ein harmloser Grippevirus. Auch wenn die meisten Menschen eine Corona-Infektion gut überstehen, so hinterlässt das Virus doch bei einigen nicht zu unterschätzende, gesundheitliche Schäden. Daher sollten wir rücksichtsvoll miteinander umgehen. Jeder sollte dazu beitragen, dass die Infektionszahlen sinken. Denn es ist schmerzhaft, einen geliebten Menschen zu verlieren, der sonst noch Jahre vor sich gehabt hätte. Aber dennoch gibt es auch in dieser schweren Stunde einen tiefen Trost. Jesus spricht:
„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11,25)
S. lebt, denn er hat an Jesus Christus geglaubt. Er ist zwar nun nicht mehr unter uns. Dafür lebt er nun in der himmlischen Herrlichkeit bei Gott. S. hatte in seinem Leben eine klare Entscheidung getroffen: Diesem Gott, der in Jesus Christus am Kreuz für meine Sünden gestorben ist, dem will ich mein ganzes Leben anvertrauen. Diese Entscheidung brachte ihm das unvergängliche Leben. Glaube ist mehr als nur etwas für wahr halten. Es geht um eine persönliche Entscheidung. Erst wenn wir Jesus Christus als unseren Retter annehmen und einzig auf seine Erlösung von unseren Sünden vertrauen, können wir gerettet werden. Eigene Werke und eigene Gerechtigkeit öffnen uns die Himmelstür kein Stück. An Jesus Christus führt kein Weg vorbei. Ihm müssen wir uns anvertrauen. Wie steht es um Sie? Haben auch Sie schon eine persönliche Entscheidung getroffen? Erst wenn Sie Jesus Christus den persönlichen Retter Ihres Lebens sein lassen, dann kommen Sie in den Himmel. Dann gilt auch Ihnen: Sie werden leben, auch wenn Sie in dieser Welt sterben.
Pastor Heiko van Dühren

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